Innerhalb weniger Monate haben die dynamischen Preise ihre positive Wirkung auf die relevanten Kennzahlen im Skiticket-Verkauf unter Beweis gestellt. Mit 15 % mehr verkauften Skierdays, einem Plus von 25 % bei den Mehrtages-Skitickets sowie einem markanten Online-Shift fällt das Zwischenfazit der Bergbahnen Destination Gstaad zur Einführung von dynamischen Preisen entsprechend positiv aus. Das Skigebiet im Berner Oberland setzt seit dieser Skisaison auf Dynamic Pricing von Ticketcorner.

Ticketcorner und die Bergbahnen Destination Gstaad haben die Skiticket-Verkäufe über alle Kanäle hinweg (online und offline) vom 1. September 2019 bis zum 31. Januar 2020 im Vergleich zum analogen Vorjahreszeitraum analysiert, um die Auswirkungen der Einführung von Dynamic Pricing im Detail zu verifizieren.

Familien haben den Frühbucher-Vorteil genutzt

Die durchschnittliche Vorausbuchungszeit fiel im untersuchten Zeitraum fast drei Mal so hoch aus wie in früheren Saisons mit statischen Preisen, wobei die Konsumenten*innen ihre Tickets auf dem Online-Kanal im Schnitt rund 21 Tage vor dem Skitag kauften. Pascal Zürcher, CMO und Ski-Verantwortlicher bei Ticketcorner AG: «Dies lässt darauf schliessen, dass die Konsumenten*innen das Preissystem rasch verstehen und ihr Buchungsverhalten anpassen, um die Vorteile zu nutzen.»

 

Video: Matthias In-Albon, CEO der Bergbahnen Destination Gstaad, über die Einführung von Dynamic Pricing 

Entsprechend sieht sich auch Matthias In-Albon, CEO der Bergbahnen Destination Gstaad AG, in der Einführung dynamischer Preise bestätigt: «Dynamic Pricing setzt auf Preispsychologie respektive Behavioral Pricing. Die ersten Zahlen, welche uns aus dieser Saison vorliegen, bestätigen, dass dynamische Preise besser auf psychologische Preisstufen eingehen können als starre Preise, und dass die Gäste ihre Kaufüberlegungen im Dynamic Pricing wiederfinden. Die Bergbahnen können ihre Dienstleistung den preissensibleren Skifahrern zu niedrigen Preisen verkaufen und den preisunsensibleren Skifahrern Flexibilität schenken.»

Vor allem Familien haben gemäss Matthias In-Albon die Frühbucher-Vorteile genutzt: «Familien sind in der Regel preissensibler und gleichzeitig in der Lage, ihre Skitickets weit im Voraus zu buchen, zum Beispiel für die Schulferien.»

Mehrtages-Skitickets mit deutlichem Plus

Diese Aussage widerspiegelt sich im Verkauf von Mehrtages-Skitickets, bei denen die Anzahl Skierdays im Jahresvergleich um 25.4 % gesteigert werden konnte. «Aufgrund der dynamischen Preise buchen die Konsumenten tendenziell mehrere Skitage, statt kurzfristig Rosinen in Form von einzelnen Top-Tagen zu picken», erklärt sich Matthias In-Albon diese positive Auswirkung des Dynamic Pricing.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Einführung von Dynamic Pricing bei den Bergbahnen Destination Gstaad (Zeitraum: 1. September 2019 bis 31. Januar 2020)

Alle Tickettypen der Bergbahnen Destination Gstaad verzeichneten bei den verkauften Skierdays einen Anstieg, wobei der überwiegende Zuwachs aus den Mehrtages-Skitickets resultierte. Insgesamt erhöhten die Bergbahnen Destination Gstaad die Anzahl Skierdays um 15,3 %. Damit liegen die Verkaufszahlen im ausgewerteten Zeitraum über dem Branchentrend.

Keine Kannibalisierung der Saisontickets

Matthias In-Albon, CEO der Bergbahnen Destination Gstaad AG, zeigt sich zufrieden über die Einführung von Dynamic Pricing.

Die Befürchtung, dass dynamische Preise die Saisontickets kannibalisieren könnten, bestätigte sich nicht. Im Gegenteil: «Wir haben insgesamt mehr Saisontickets verkauft, da die Konsumenten so einen Preisnachteil bei kurzfristiger Buchung umgehen können», sagt Matthias In-Albon.

Der Online-Anteil bei den Gstaader Skiticket-Verkäufen stieg dank der Einführung von Dynamic Pricing innerhalb von fünf Monaten beträchtlich – zum Vorteil der Bergbahnen als auch der Konsumenten. «Wir erhielten viele positive Rückmeldungen unserer Gäste, dass sie den Komfort der Online-Buchung und somit das Meiden von Warteschlangen an der Kasse schätzen», so Matthias In-Albon.

Bewährt hat sich ebenso die Kontingentierung, so Pascal Zürcher: «Die Kontingente, welche pro Preisstufe und Tag festgelegt wurden, erlaubten es einerseits die Nachfrage der Kunden zu integrieren sowie andererseits ein Sicherheitsnetz für die Bergbahn zu schaffen.»

Für alle Fragen zum Thema Ski wenden Sie sich an Verena Sowa, Sales Manager Ski, verena.sowa@ticketcorner.ch, Tel. 079 533 37 61

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