Chaka Khan
Nicht mehr so radikal wie früher: Chaka Khan.

Chaka Khan bildet mit James Morrison das musikalische Rahmenprogramm der diesjährigen Ausgabe von Art on Ice. Sie freut sich auf die Eislaufshow, sagt sie im Interview.

Sie treten bei Art on Ice auf. Singen Sie das erste Mal auf dem Eis?
Ja, ich freue mich, mit anderen Künstlern und Kreativen aufzutreten. Und es ist etwas Besonderes für mich, in der Schweiz zu sein, ich liebe dieses Land.

Waren Sie oft hier?
Ja, einmal habe ich sogar fast ein Jahr in Montreux verbracht, um eine CD aufzunehmen. Die Landschaft hier ist schön wie in einem Bilderbuch. Kein anderes Land auf der Welt erreicht eine solche Perfektion wie die Schweiz. Das merkt man auch den Leuten an, sie sind zufrieden und glücklich.

Wie sieht es damit in den USA mit dem neuen Präsidenten aus?
Ich lasse mich da nicht von Emotionen mitreissen. Aus Chaos kann etwas Neues entstehen, so betrachte ich das. Man muss den Dingen ihren Lauf lassen und abwarten, was sich daraus entwickelt.

Sie waren in Ihren jungen Jahren politisch aktiv, wie ist das heute?
Ich bin noch immer engagiert, einfach nicht auf die gleiche Weise wie damals. In den 70er-Jahren waren wir viel radikaler – heute sehe ich das anders.

Sie sehen toll aus für Ihr Alter, wie machen Sie das?
Danke, das ist alles ein Geschenk Gottes. Ich habe in meinem Leben nur Wasser und Seife benutzt, wahrscheinlich habe ich gute Gene. Ich bin sehr dankbar dafür. Auch dass ich noch immer auftreten kann.

Warum stehen Sie überhaupt noch auf der Bühne?
Das Alter hat für mich nie eine Rolle gespielt. Ich fühle mich immer gleich alt, da hat sich nichts verändert. Klar gibt es bessere und schlechtere Tage. Das viele Reisen mit den Zeitunterschieden spüre ich mehr als früher, aber abgesehen davon geht es mir sehr gut.

Dieser Artikel wurde ursprünglich im Blick am Abend publiziert.

ART ON ICE
ab 2.2.17 Zürich, Lausanne und Davos
TICKETS

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