Die YB-Spieler Sekou Sanogo, Marco Bürki und Steve von Bergen beim Spiel gegen Dynamo Kiew am 2. August 2017.

Es sind magische Nächte, wenn die Königsklasse auch in die Schweiz kommt. Wenn Teams wie Real Madrid oder Arsenal die hiesigen Stadien füllen. Nur: In der Champions League spielen, das konnte in den vergangenen Jahren nur ein Klub, der FC Basel.

Nun möchten auch die Berner Young Boys endlich auf die grosse, europäische Bühne. Und die Gelegenheit war wohl noch nie so günstig wie dieses Jahr. Denn mit ZSKA Moskau haben die Berner einen machbaren Gegner zugelost bekommen. Es hätten ganz andere Kaliber auf YB treffen können: Liverpool, Napoli oder Sevilla.

Klar, auch der Klub aus der russischen Hauptstadt ist nicht zu unterschätzen. Aber verstecken muss sich die Equipe von Adi Hütter beileibe nicht. Spielen die Young Boys so wie im Rückspiel gegen Dynamo Kiew – vom Kaliber her ähnlich einzustufen wie ZSKA – , dann ist die Champions League zum Greifen nah.

Mit Klubs aus dem Osten hat YB in den letzten zwei Jahren ohnehin gute Erfahrungen gemacht. Vor einem Jahr schaffte man gegen das klar favorisierte Schachtar Donezk die Überraschung, heuer schaltete man Dynamo Kiew in der 3. Qualifikationsrunde aus. Und ein weiterer Pluspunkt für die Berner: In der fast nigelnagelneuen Arena von ZSKA wird auf einer speziellen Mischung aus Natur- und Kunstrasen gespielt. Die Plastikunterlage kennen die Young Boys seit Jahren aus dem Stade de Suisse. Kritiker behaupten gar, darauf sei YBs Heimstärke zurückzuführen.

Die Konstellation für Champions-League-Sterne in Bern steht gut.

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