Die Wintersport-Paradiese der Schweiz | Folge 9: Disentis
Ein Sprung ins Nebelmeer lässt das Freeriderherz höher schlagen.

Übungslifte für Kinder und eine Bar, in der man die Seele baumeln lassen kann. – Rita Manetsch, Mitarbeiterin Ticketing/Gästeinformation und Marketing, sagt, was Disentis speziell macht.

Serie: Die Wintersport-Paradiese der Schweiz | Folge 9: Disentis

Die Wintersport-Paradiese der Schweiz | Folge 9: Disentis
Rita Manetsch, Mitarbeiterin Ticketing/Gästeinformation und Marketing.

Wie sieht ein perfekter Tag in Ihrem Skigebiet aus?
Wenn man mit der ersten Luftseilbahn ins Skigebiet fährt, kann man mit viel Glück als Erster auf der Sesselbahn sitzen. Oben angekommen, kurvt man auf der unberührten Skipiste hinunter und geniesst dabei die aufgehende Sonne. Nach einigen Abfahrten geht es ins Restaurant, wo man eine leckere Zwischenverpflegung zusammen mit einem warmen Getränk zu sich nimmt. Mittlerweile füllen sich die Pisten langsam, und somit sucht man sich einen etwas ruhigeren Ort aus, um weiter zu fahren. Warum sich nicht einmal an die Talabfahrt wagen oder nach Parlet fahren? Wenn der grosse Hunger ruft, geht es dann langsam zu einem der Restaurants in Caischavedra oder Lai Alv. Mit vollen Bäuchen wieder auf die Skipiste, um die Sonne und die Winteratmosphäre zu geniessen. Nach einem gelungenen Skitag kehrt man zum Schluss in der Après-Ski-Bar ein.

Und was empfehlen Sie denen, die nur bis am Mittag durchhalten?
Wer es entspannter angehen lassen möchte, kann den ganzen Nachmittag auf einem Liegestuhl der Bar Naveda Sonne tanken und die Seele baumeln lassen.

Was sollen Kinder nach dem Besuch Ihrer Skiregion in Erinnerung behalten?
Mit seinen 60 Pistenkilometern ist das Skigebiet Disentis übersichtlich genug, dass man sich auch beim Ausflug mit der Grossfamilie nicht vollends aus den Augen verliert. Während die grossen Kinder die etwas anspruchsvolleren Pisten testen, können die kleinen das Skifahren an unseren zwei Übungsliften Pony und Palius erlernen. Spätestens im Mittelpunkt des Skigebiets trifft man sich wieder. Weitere Highlights sind zum Beispiel eine Pistenfahrt, ein Blick hinter die Kulissen oder eine Schneesafari.

Welche Piste ist am coolsten? Und warum? Und wie sollte man sie fahren?
Die beste Piste des Skigebiets ist natürlich die längste Skipiste namens Placidus a Spescha. Stellen Sie Ihre Ausdauer auf die Probe und absolvieren Sie die zehn Kilometer lange Abfahrt vom Péz Ault nach S. Catrina. Die Abfahrt der Piste Placidus a Spescha soll gemütlich absolviert werden.

Welchen Geheimtipp in Ihrer Skiregion möchten Sie eigentlich niemandem geben, weil es da so wunderschön ist, dass man am liebsten alleine da ist?
Ein absoluter Geheimtipp sind unsere Freeride-Hänge: Auf 1600m ü. M. auf unberührtem Naturschnee hinunterfahren. Über Klippen und Hügel springen und durch enge und steile Täler fahren. Das ist ein richtiger Adrenalinkick für jeden Freerider.

Woher kommen Ihre Gäste? Reisen sie auch von weiter an oder sind sie eher aus der Region?
Unsere Gäste kommen aus der ganzen Welt: Nicht nur die Einheimischen dürfen wir zu unseren Gästen zählen, sondern auch Gäste aus der ganzen Schweiz sowie aus Deutschland, Italien, Holland, Schweden und noch viele mehr. Seit kurzem dürfen wir sogar einige Sherpas aus dem Himalaya-Gebiet begrüssen.

Höhenlage: 1’227 bis 2’833 m ü. M.
Pistenkilometer total: 60
Anlagen: 10
Betriebszeiten: 8.15 bis 17.00 Uhr
Saison: 22.12.2017 bis 08.04.2018

Mehr in unserem Skiticket-Webshop: ticketcorner.ch/ski

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