Marilyn Manson kommt mit seinem neuen Album «Heaven Upside Down» auch in die Schweiz.

Eine Tierschlachtung vor Publikum, Sexorgien auf der Bühne – was stimmt, was nicht? Marilyn Manson ist ein Mythos. Aber im Grunde genommen ein ziemlich normaler Mensch mit einem ausgeprägten Bedürfnis nach Aufmerksamkeit.

Marilyn Manson bringt keine unschuldigen Tiere um. Auf der Bühne provoziert der Goth-Rocker allerdings – und bewegt sich gerne unterhalb der Gürtellinie. Privat ist Brian Warner, wie der Musiker mit bürgerlichem Namen heisst, eher zurückhaltend. Gruppensex? Nein, danke! «Es darf kein Licht brennen. Ich bin sehr schüchtern, auch wenn man sich das kaum vorstellen kann.» Für sein Publikum gibt Marilyn Manson den Exzentriker, bleich geschminkt und mit blutunterlaufenen Augen stolziert er über die Bühne. Die Musik: Düstere Synthie-Klänge, harte Gitarren und dämonisch flüsternde Stimmen. «Ich habe eine künstliche Welt erschaffen. Vielleicht, weil ich diejenige, in der ich lebte, nicht mochte.» In seiner christlichen Privatschule sagte man ihm schon früh, was sich gehört und was nicht. Klein Brian tat stets das Gegenteil. Er hörte Heavy Metal und wurde später mit der Veröffentlichung seiner ersten Platte Ehrenmitglied in der «Church Of Satan». Marilyn Manson ist die Verbindung zwischen Gut und Böse. Das sorgt weltweit für Begeisterung. Mit seinem zehnten Album «Heaven Upside Down» im Gepäck tourt der Schockrocker nun durch Europa. Und lehrt dabei auch die Schweizer das Fürchten.

Kleiner Vorgeschmack auf Marilyn Mansons Konzerte in der Schweiz:

MARILYN MANSON
Do 10.8.17 Rock Oz’Arènes, Avenches
Do 23.11.17, Samsung Hall Zürich
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