Playoffs 2018
Der SCB trifft im Playoff-Viertelfinal auf Servette.

Die Würfel sind gefallen, die acht Playoff- und vier Playout-Teilnehmer stehen fest. Am Samstag sorgte ausgerechnet der Tabellenletzte Kloten dafür, dass sich Genf-Servette für die Playoffs qualifiziert. Die Zürcher Unterländer besiegten die SCL Tigers, die sich im Fernduell gegen Genf bis zuletzt einen erbitterten Kampf um den 8. Platz lieferten.

Die Enttäuschung bei den Tigers ist riesig. Die Emmentaler verloren letzte Woche in der heimischen Ilfis-Halle das Direkt-Duell gegen Servette, dann das kapitale Spiel gegen Kloten. Die beiden Spiele stehen symbolisch für das Versagen der Langnauer in Schlüsselspielen. Tigers-Trainer Heinz Ehlers geht mit seinem Team hart ins Gericht, sagt: «Vielleicht hat es mit Druck zu tun. Es gibt blinde Passagiere. Sie sind einfach nur da und hoffen, ein anderer übernehme dann die Verantwortung. Das geht so nicht.»

Während es für die SCL Tigers zusammen mit Lausanne, Ambri und Kloten um den Klassenerhalt geht, kämpfen Bern, Zug, Biel, Lugano, Davos, der ZSC, Fribourg und eben Genf um den Meistertitel.

Klarer Favorit auf den Pokal ist – wie so oft – der SC Bern. Der Meister von 2017 dreht seit Monaten an der Tabellenspitze einsam seine Kreise, qualifizierte sich bereits am 19. Januar für die Playoffs. Die grosse Herausforderung für den Qualifikationssieger bestand vor allem darin, die Konzentration hochzuhalten. Das scheint ihm gut gelungen zu sein.

Doch der SCB ist gewarnt. Schon oft war der Viertelfinal für den Quali-Sieger Endstation. Das dürfte auch daran liegen, dass der Achtplatzierte – in diesem Jahr Servette – jeweils schon länger im Kampf um die Playoffs mit höchster Intensität spielt. Und diese Intensität ist in den Playoff ein zentrales Attribut, um Erfolg zu haben.

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