Tom Jones, genannt der «Tiger», rockte Montreux. 

Mit den Konzerten von Ala.Ni und Youssou N’Dour geht morgen Samstag nach 16 Tagen das 51. Montreux Jazz Festival zu Ende.

Mit insgesamt 230’000 Besuchern und 90’000 verkauften Tickets liegen die Zahlen des diesjährigen Festivals leicht unter jenen des Vorjahrs – weil das Wetter aber nicht jeden Tag mitspielte, ist man in Montreux dennoch zufrieden.

Nach einem verhaltenen Verkaufsstart zog der Ticketkauf während den bisherigen 15 Festivaltagen nochmals mächtig an – das Budget sei beinahe ausgeglichen, gaben die Veranstalter bekannt. Was auch an den guten Drink- und Foodverkäufen liege: Um diese anzuregen, wurde die Uferpromenade mit einer 150 Meter langen Terrasse ausgebaut. Auch das Gratisprogramm, unter anderem mit «Music in the Park», der Newcomerplattform Lisztomania und dem Strobe-Club lockte viele Besucherinnen aus Nah und Fern an – sie blieben meist bis zum frühen Morgen an der angebotsreichen Ausgehmeile.

Auf den Bühnen des Auditoriums Stravinski, des Montreux Jazz Labs und des Montreux Jazz Clubs gab es auch dieses Jahr viele Höhepunkte und Überraschungen. Legenden wie Grace Jones, Lauryn Hill, Erykah Badu, Tom Jones, Bryan Ferry und «Beach Boy» Bryan Wilson begeisterten einmal mehr – für grosse Beachtung sorgten Talente jüngeren Jahrgangs wie Beyonces Schwester Solange, Tash Sultana, Pianist Chilly Gonzales mit einem unglaublichen Entertainer-Charme, Popstars wie Lukas Graham, Dua Lipa und Mø sowie die Zürcher Elektropop-Pioniere Yello mit ihrer ersten Live-Show seit 39 Jahren. Viele Zuschauer kamen auch an die «Out Of the Box»-Konzerte an ungewöhnliche Orten wie dem Schloss Chillon und im Fairmont Le Montreux Palace Hotel.

Das Montreux Jazz Festival dauert noch bis morgen Samstag. 15. Juli.

MONTREUX JAZZ FESTIVAL
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