Pünktlich zum offiziellen Start des neuntägigen Blue Balls Festival 2016 zeigte sich am Freitagabend in Luzern nach viel Regen plötzlich die Sonne. Festival-Direktor Urs Leierer war beschwingt und eröffnete um 19 Uhr das Festival und die Foto-Ausstellung des Foto-Shootingstars Mark Peckmezian, der auch das Blue Balls-Face 2016, die britische Sängerin Shura, porträtiert hat. 

Während Shura und Air das Festival im KKL mit elektronischer Musik eröffneten, fanden nebenan, im weissen Saal des KKL, etwas leisere Töne statt. Die erst 22-jährige Frances, alleine am Steinway-Flügel, beeindruckte durch eine sehr nuancenreiche Stimme und ausdrucksstarke Songs. Die junge Sängerin wurde Ende 2015 bei den Brit Awards für den «Critics Choice Award» nominiert, ist beim gleichen Management wie der britische Chart-Stürmer Sam Smith, und ist für Festival-Direktor Urs Leierer eine Entdeckung.

Ibeyi – packende Afro-kubanische Weltmusik

Das zweite Konzert im weissen Saal bestritt das Duo «Ibeyi» aus Kuba. Ibeyi – das sind die  Zwillingsschwestern Naomi und Lisa-Kainde Díaz.  Mit einer Mischung aus Soul, afrikanischem Gesang, elektronischen Klängen, Downbeats und afrikanischer Perkussion brachten Ibeyi eine packende Mischung auf die Bühne. Ibeyi kann man in keine Schublade stecken, denn die beiden Schwestern, die eine ganz in schwarz, die andere ganz in weiss gekleidet, bringen mit ihrer Mischung aus Grosstadt-Beats und afro-kubanischen Roots-Gesängen die Weltmusik auf einen ganz neuen Level.

Naomi und Lisa-Kainde Diaz haben ihr Talent in die Wiege gelegt bekommen – sie haben ihr Debütalbum ihrem verstorbenen Vater Anga Díaz gewidmet – dieser war Perkussionist beim Buena Vista Social Club.

BLUE BALLS FESTIVAL LUZERN
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