Mariza
Mariza ist die neue Fado-Queen Portugals.

Mariza gilt als Nachfolgerin der grossen Amália Rodrigues. Nun macht die bedeutsamste Fado-Sängerin der Welt ihre Aufwartung im KKL Luzern.

mariza
Fällt durch ihre Frisur auf: Mariza

Unglückliche Liebschaften, soziale Missstände, Trauer um vergangene Zeiten: Die typischen Themen des portugiesischen Musikstils Fado passen perfekt zu Mariza. Die Lissabonner Sängerin transportiert in ihrer Stimme eine ergreifende Melancholie. Ihre Bühnenpräsenz ist durch ihre mimische und gestische Ausdrucksweise elegant und einvernehmend. Das ist Pathos und Passion zugleich. Kaum eine andere zelebriert den Fado so schön wie die portugiesische Sängerin. Doch bei ihr ist alles noch ein bisschen anders, als man es schon kennt: Mit ihrer platinblonden Frisur hebt sie sich optisch von der gängigen Fado-Norm ab.

Fünf Jahre arbeitete Mariza an ihrem Album «Mundo». Endlich präsentiert die 43-Jährige ihr Werk der Öffentlichkeit und wird auf der zugehörigen Tournee vollmundig als «Portugals attraktivster und erfolgreichster Kulturexport» angepriesen.

Mariza im Duett mit Sergio Dalma.

Für ihre Auftritte hat sie sich viel vorgenommen, wie sie auf dem Blog Rootsworld erzählte: «Mein Plan ist, den Konzertsaal schrumpfen zu lassen, um die Leute näher zusammenzubringen und eine enge Taverne daraus zu machen. Lasst uns Spass haben und uns in Erinnerung rufen, dass wir alle zusammen sind! Man weiss nie, was morgen sein wird – aber heute sind wir ja hier.»

MARIZA
11. April 2017, KKL Luzern
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