Samsung Hall - Eine Halle für alle 2016

Darauf haben Eventbesucher und Veranstalter lange gewartet: Die neue Samsung Hall ist ein imposanter Neubau mit topmoderner Sound- und Vision-Technik.

Samsung Hall - Eine Halle für alle 2016
Samsung Hall in Zürich-Dübendorf mit Sicht auf Bahnhof

Endlich öffnet in Dübendorf die neue Samsung Hall ihre Tore. «Eine Midsize-Halle fehlte in Zürich seit Jahren», meint der Unternehmer Hans-Ulrich Lehmann. Denn eine Halle in dieser mittleren Grösse gab es bis jetzt nicht – mit 5’000 Plätzen ist die Samsung Hall die ideale Ergänzung zum Hallenstadion (mit rund 13 ’000 Plätzen die grösste multifunktionale Indoor-Location der Schweiz) und den bis anhin nächstgrösseren Sälen, dem Volkshaus und dem Kongresshaus mit je rund 2’000 Plätzen. Den neuen 40-Millionen-Franken-Bau in Dübendorf, gleich an der Zürcher Stadtgrenze und nur wenige Schritte vom Bahnhof Stettbach gelegen, stemmt Lehmann zusammen mit privaten Investoren. «Nur wenige Künstler können heute noch grosse Hallen oder Stadien füllen. Die Samsung Hall entspricht dem Bedürfnis, alles aus einer Hand zu bekommen», sagt er. «Ein Grundstück zu finden in der Region Zürich, auf dem man eine Halle für 5’000 Personen erstellen kann, ist äusserst schwierig. Dazu war wichtig, dass wir direkten ÖV-Anschluss haben. Bewilligungstechnisch macht einem immer die Feuerpolizei am meisten Bauchweh. Und dann ist da noch die private Finanzierung mit Investoren, die an das Projekt glauben.»

Mobile Teleskop-Tribüne

Samsung Hall - Eine Halle für alle 2016
Samsung Hall: Mobile Teleskop-Bühne

Die modulare Raumaufteilung ist wichtig, um flexibel und attraktiv für Public, aber auch Corporate Events einer Midsize-Grössenordnung zu sein. So kann etwa in einer Hallenhälfte ein Seminar stattfinden, während auf der anderen Seite mit Terrasse ein Lunch serviert wird. Die Halleninfrastruktur ist auf Konzerte ausgelegt, da dort höhere Anforderungen zum Beispiel betreffend die Akustik bestehen. Ein Hauptaugenmerk liegt denn auch auf der Vollausstattung und der automatisierten Technik. Eine bauliche Besonderheit ist die Teleskop-Tribüne mit 14 Reihen und 662 Sitzplätzen. Sie kann automatisch innerhalb weniger Minuten aus- und wieder eingefahren werden. Dank der Tribüne, welche sich unter oder auch gleich vor dem Balkon befindet, kann ein Veranstalter das Sitzplatzangebot flexibel gestalten und je nach Vorverkaufsstand anpassen.

LED-Wand mit Videos

Samsung Hall - Eine Halle für alle 2016
Samsung Hall: LED-Wand mit Videos

Samsung ist nicht nur Namensgeber der neuen Halle, sondern stattet sie auch mit digitaler Event- und Präsentationstechnik aus. Die Partnerschaft bezieht sich auch auf sogenannte Digital-Signage-Lösungen, wie sie schon andernorts zum Einsatz gelangen. Darunter versteht man «weit mehr als nur einen Bildschirm im öffentlichen Raum». So müssen in der heutigen Zeit Informationen schnell verfügbar und gut aufbereitet sein, um innerhalb der grossen Anzahl an Botschaften aufzufallen. Als digitale Beschilderungen ergänzen LED-Displays zunehmend klassische Formen der Kundenansprache mittels Plakaten, Schildern und Flyern. Zum eigentlichen Blickfang in der Samsung Hall wird eine 20 x 6 Meter grosse Indoor-LED-Wand, die mit gekonnt inszenierten Informationen, Bildern und Videoclips aufwartet.

Schon 40 Events gebucht

Zudem können damit Gäste geleitet oder mit aktuellen Daten versorgt werden. Im Gegensatz etwa zu herkömmlichen TV-Geräten für den Heimgebrauch wurden diese Displays eigens für den Einsatz im professionellen Umfeld entwickelt. Schon jetzt haben die Samsung-Hall-Betreiber Grund zur Freude. «Aktuell sind rund 40 Veranstaltungen gebucht», sagt Lehmann. Die neue Location ist auf eine optimale Raumakustik ausgelegt – seien es die Stühle mit Teflon-Beschichtung an den Stuhlenden, die Tonanlage, der Boden oder die Wände. Einzelne Bereiche können zudem mit Vorhängen abgetrennt werden. So können auch Konzerte und Showcases in einem intimeren Rahmen stattfinden. Lehmann sagt: «Meines Erachtens gibt es keine vergleichbare Location in der Schweiz. Einerseits durch die Kapazität der Halle, andererseits aber auch, was die Infrastruktur angeht. Aber klar: Unsere Mitbewerber beleben das Geschäft, und ganz persönlich freue ich mich riesig, wenn die Halle endlich in Betrieb geht.»

SAMSUNG HALL
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