Starradar: 7 Talente der Zukunft, jetzt schon entdeckt

Ein Blick in die Zukunft: Wir stellen 7 Talente der Zukunft vor, die uns bereits jetzt aufgefallen sind und von denen wir in den kommenden Jahren bestimmt noch viel mehr hören und sehen werden.

1. Laura Bretan: Talent der Unmöglichkeit am «Art on Ice»

Wie ist das möglich? Das fragen sich ausnahmslos alle, die Laura Bretan singen hören. Mit 15 Jahren beweist die kleine Amerikanerin eine Stimmgewalt wie eine grosse Opernsängerin. Einer der ersten Auftritte hatte Laura Bretan bei «America’s Got Talent». Als 13-jähriges, schüchternes Mädchen riss sie Jury und Publikum vom Hocker. Den Sieg im Finale verpasste sie nur knapp. Schon mit sieben Jahren erkannte Laura dank den Liedern im Märchen «Dornröschen», dass sie nicht nur eine Chorstimme hat, sondern richtig gut singen kann. Mit elf Jahren begann das junge Talent, Arien nachzusingen. Die Sängerin glaubt, dass sie mit ihrer Stimme die Herzen des Publikums berührt, und hofft, andere Teenager mit ihrer Begeisterung für die Oper anstecken zu können.

ART ON ICE
Do. 1. März 18 – So. 4. März 18, Hallenstadion Zürich
Di. 6. März 18 – Mi 7. März 18, Patinoire de Malley 2.0, Prilly
Fr. 9. März 18, Vaillant Arena, Davos
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2. Mabel: Talentierte Tochter

Das Talent hat sie von ihren Eltern. Mabel ist die Tochter von Neneh Cherry und Massive-Attack-Produzent Cameron McVey. Ihren ersten Song brachte die Musikstudentin aber nicht bei einem grossen Label unter. Mabel veröffentlichte «Know Me Better» klammheimlich auf der unabhängigen Musikplattform Soundcloud. Es dauerte nicht lange, da wurde sie von einem Radio-DJ entdeckt. Das war vor zwei Jahren. Inzwischen ist die erste EP «Bedroom» entstanden. Eine Mischung aus Hip-Hop, Soul und R ’n’ N. Auf dem Minialbum sind Songs mit dem Rapper Kojo Funds oder ihrem ebenfalls berühmten Halbbruder Marlon Roudette («When The Beat Drops Out») zu hören. «Es war eine so interessante Reise für mich. Ich lernte, wie ich meine verschiedenen Seiten vereinen kann», sagt Mabel. «Ich bin englisch, schwedisch und sierra-leonisch. Früher sah ich das als Hindernis, heute als eine schöne Sache.»

MABEL
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3. Loéfen

Wenn es groovt, dann ist es gut. Das Lieblingsinstrument von Loéfen ist zweifelsohne der Bass. Die Songs dieser Alternative Popband sind druckvoll und leicht zugleich. Die Sinnlichkeit steht im Zentrum der Lieder. Egal, ob es sich um eine zerbrechliche Ballade oder einen packenden Indierocksong handelt. Geräusche und Gefühle möchte Loéfen transportieren. Für den Groove sorgt die Sängerin der fünfköpfigen Band gleich selbst. Mit dem Bass in der Hand. Treue Weggefährten der St. Galler Musikerin im Geiste sind Elefanten. Als Symbol des Glücks begleiten sie Loéfen auf ihrer Reise durch den abwechslungsreichen Sound, der sich an Vorbildern wie Kate Bush oder David Bowie orientiert.

LOÉFEN
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4. Lina: Die Whatsapp-Songwriterin

Lina ist eine Farbbombe. Die 18-Jährige explodiert zurzeit vor Freude und macht nicht nur ihren eigenen Alltag bunter. Die hübsche Hannove-ranerin spricht direkt aus den Herzen der Teenager – als Sängerin und Schauspielerin. Denn bevor die Sache mit der Musik ins Rollen kam, besetzte Lina alias Larissa Strahl die Hauptrolle im Film «Bibi & Tina». Doch wie es sich als Vorbild gehört, hat die Newcomerin daneben auch noch ihr Abitur gemacht. Ihr eingängiger Popsound ist mitreissend. Die Freude steckt an. Mehrere Hunderttausend Klicks auf YouTube und der Sieg 2013 beim Songwriter-Nachwuchswettbewerb «Dein Song» bei KiKA beweisen, dass Lina kein Retorten-Popsternchen ist. Jetzt ist das deutsche Jungtalent mit Tour und dem Debütalbum «Official» am Start. «Lina ist eigentlich eine Whatsapp-Songwriterin», sagt ihr Produzent Peter Hoffmann (Tokio Hotel, Falco). «Ständig schickt sie Songideen und Lyrics als Sprachnachrichten oder kleine Selfie-Videos.» So läuft das, wenn man am Puls der Zeit Musik macht.

LINA
2. März 2018, Rhypark Basel
3. März 2018, Volkshaus Zürich
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5. Billie Eilish: Verträumter Höhenflug

Vor 16 Jahren geboren, vor drei den ersten Hit gelandet. Billie Eilish hat in nur kurzer Zeit geschafft, wovor andere ein Leben lang träumen. In den USA ist die Kalifornierin bereits ein Star, bei uns ein Geheimtipp. Noch. Wer die Augen schliesst, glaubt kaum, dass da ein Teenager singt. Die Stimme von Billie Eilish klingt reif und erinnert an Lana Del Rey. Ihre Songs wirken verträumt und wollen inhaltlich gar nicht zum Höhenflug der Newcomerin passen. «Ich bin so gelangweilt» oder «Lach mich nicht an», singt sie. Dazu macht sie ein Gesicht wie drei Tage Regenwetter. Gerade die Melancholie ist es, welche die Zuhörer in ihren Bann zieht. Sie verleiht den Songs Schönheit und Kraft. Der Track «Bored» ist Teil der Netflix-Serie «13 Reasons Why», die EP «Don’t Smile At Me» bereits in den Top 200 der US-Charts. Billie Eilish bleibt bescheiden. «Ich sehe das alles nicht als selbstverständlich an», verriet sie in einem Interview.

BILLIE EILISH
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6. Jacob Sartorius: Vom Imitator zum Unikat

Aus Imitator wird berühmter Sänger. So passiert bei Jacob Sartorius. Mit seinen Lip-Sync-Videos auf der Plattform musical.ly sorgte der Teenie für Aufsehen. Schon bald folgten dem damals 13-Jährigen Millionen von Usern. Diese Chance nutzte der Amerikaner, um als Popsänger durchzustarten. Seine Debütsingle «Sweatshirt» erreichte 2016 Platz 90 der Billboardcharts, seine Platte «The Last Text EP» immerhin Platz 32. Nun mauserte sich Jacob Sartorius erst recht zum Teenie-Star. Freundin oder nicht? Im Netz wird heiss diskutiert. Nächstes Jahr tourt der Sänger durch Grossbritannien. Und Managerin Mama steht dem 15-Jährigen bei, falls er sich in Europa von den weiblichen Fans nicht mehr retten kann.

JACOB SARTORIUS
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7. The Hydden: Zwei, die rocken wie wie eine ganze Band

Bei The Hydden ist ein dritter Mann unerwünscht. «Er sitzt im Publikum. Das gibt mehr Platz auf der Bühne und kreiert packende Melodien im Reinformat», heisst es von Seiten des Duos. «Post-Blues gepaart mit wüstem Rock, einfach ohne Wüste.» Royal Blood, Queens of the Stone Age oder sogar Metallica in vereinfachter Form: So tönt der Sound von Roli Würsch und Roger Hämmerli, der nur aus Gesang, Gitarrenriffs und treibenden Beats besteht. Das Duo aus Zürich und Nidwalden hat soeben kräftig Deutschland gerockt. Zurück in der Schweiz geht die Reise der Two Man Army mit dem Album «Anthems for the Wild and Hungry» im Gepäck weiter.

THE HYDDEN
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