Acht Meistertitel in Serie, zwölf Titel seit der Jahrtausendwende – der FC Basel ist der grosse Dominator der jüngeren Schweizer Fussballgeschichte. Einzig der FC Zürich konnte mit den Titeln 2006, 2007 und 2009 die Übermacht des FCB vorübergehend etwas stoppen.

Seit 2009 allerdings sind die Basler nicht mehr zu stoppen. Jedes Jahr machte sich die Konkurrenz Hoffnungen, der Ligakrösus möge nun endlich fallen. Jedes Jahr lösten sich diese Hoffnungen irgendwann in Luft auf, am Ende stand der FCB zuoberst. Zuletzt mit einem sagenhaften Vorsprung von 17 Punkten auf das zweitplatzierte YB.

Und trotzdem: Dieses Jahr wittert die Konkurrenz die Chance wie noch nie zuvor. Der Grund: Der Umbruch beim FCB in der Sommerpause ist gross, sehr gross. Da ist mit Bernhard Burgener ein neuer Präsident, mit Marco Streller ein neuer Sportchef und mit Raphael Wicky ein neuer Trainer.

Auch wenn YB-Trainer Adi Hütter beim Trainingsstart kein konkretes Saisonziel zu entlocken ist, so sagt der Österreicher: «Es beginnt wieder bei Null. Entscheidend wird sein, wie uns der Start gelingen wird.» Und dieser Start hat es in sich. Die Berner empfangen zum Saisonauftakt… richtig: den FC Basel.

Zur Erinnerung: Letzte Saison konnte YB den FCB im heimischen Stade de Suisse zweimal bezwingen. Tun das die Young Boys auch zum Start der Super League am 22. Juli, die Saison wäre so richtig lanciert.

Einen Tag später steht dann der zweite Leckerbissen auf dem Programm: GC und Aufsteiger FCZ treffen sich nach einjähriger Absenz zum Zürcher Derby. Fussball-Herz, was willst du mehr?

SUPER-LEAGUE-SAISON
Juli/September 2017, Wankdorf Bern
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