In regelmässigen Abständen sprechen wir mit einem Promi über sein Konzertverhalten. Dieses Mal: Jet-Set-Lady Vera Dillier (Alter unbekannt).

Vera, bist du eine Konzertgängerin?
Nicht fanatisch. Wenn ich jemanden unbedingt sehen will oder ich eingeladen werde, besuche ich gerne Konzerte.

Wen willst du denn unbedingt noch sehen?
Céline Dion und Alice Cooper. Ihre Stimme ist wundervoll und Alice Cooper habe ich auf einer Party kennengelernt. Ans nächste Konzert kann ich leider nicht, da ich im Ausland sein werde.

Dafür hast du schon andere Mega-Stars gesehen.
Ja, zwei sind besonders erwähnenswert: Ich war am zweitletzten Konzert von Elvis Presley. Ich war in Los Angeles und konnte nur durch Kontakte Tickets organisieren. Ich war sehr positiv überrascht: Elvis hatte unglaublich viel, was ich wahrscheinlich nie wieder an einem Konzert sehen werde. Zudem habe ich den letzten Auftritt von Frank Sinatra am Rotkreuz-Ball in Monaco miterlebt. Den hatte er als Gefallen für die Fürstenfamilie gemacht, dabei war er gar nicht mehr fit und musste teilweise die Texte seiner Lieder ablesen.

Was hältst du von Festivals und Open Airs? 
Das ist nicht meine Welt. Es hat mir zu viele Leute, ist zu lärmig, man muss im Dreck sitzen, alle trinken Bier – das trinke ich sowieso nicht – oder rauchen Joints. Das ist mir dann schon zu viel. Mit 19 Jahren wäre das vielleicht mehr meine Welt gewesen, aber heute geht das nicht mehr.

Hast du einmal einen Event vorzeitig verlassen?
Nein. Auch wenn mir ein Anlass keinen grossen Spass bereitet, finde ich es unhöflich und verletzend, wenn man einfach früher geht. Wenn ich mich entscheide, irgendwohin zu gehen, ziehe ich es auch durch.

Wo wird man dich nie sehen?
Am Madonna-Konzert. Künstler, die ständig auf die Uhr schauen, weil sie noch den letzten Flug erwischen wollen, um nicht in Zürich zu schlafen, schaue ich mir nicht an.

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