Roland Suter ist der Präsident des Open Airs St. Peter at Sunset. Er freut sich, für diesen Freiluft-Event das ganze Dorf involvieren zu können. Wir haben ihm dazu einige Fragen gestellt.

Roland Suter, was hatte Sie denn dazumal bewegt, das St. Peter at Sunset zu gründen?

Ich träumte von einem Konzertabend mit Kerzenlicht und Sonnenuntergang mit dem Jura im Hintergrund unter dem mächtigen Lindenbaum neben der altehrwürdigen Kapelle in Kestenholz.

Das klingt nach einem ruhigen Abend für Geniesser, nicht nach Openair.

Das macht unser Festival besonders. Die Gäste geniessen ein feines Essen, bevor sie kurz vor Konzertbeginn an ihre reservierten Sitzplätze gehen.

Was hebt es sonst noch ab?

Das ganze Dorf ist irgendwie ins Festival involviert, alles wird von Musikbegeisterten ehrenamtlich mit viel Freude organisiert und durchgeführt, das spüren und schätzen unsere Gäste.

Nach welchen Kriterien wird das Musikprogramm zusammengestellt?

Wir möchten möglichst viele Musikrichtungen abdecken von Soul, Blues, Rock und Pop über Schlager zu Rap bis hin zu experimentellen Klängen. Nie fehlen darf der Evergreen-Abend mit einem Superstar aus den 80ern. Dieses Jahr sind wir stolz auf Lionel Richie.

Was tun Sie während den Konzerten?

In der Regel muss ich irgendwo eine Unklarheit bereinigen. Wenn der Funk einmal ruhig bleibt, begrüsse ich unsere Sponsoren und deren Gäste im VIP-Bereich und stosse auf einen wunderbaren Konzertabend an.

(Interview: Selina Walter, Schweizer Ilustrierte event.)

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