Vintage Trouble 2016 © Jean-Guy Python
Vintage Trouble, das sind: Ty Taylor, Vocals, Nalle Colt, Guitars, Rick Barrio Dill, Bass, Richard Danielson, Drums. © Jean-Guy Python

Der Leadsänger Ty Taylor der Soul-Band «Vintage Trouble» aus Los Angeles ist eine Mischung aus Elvis Presley und James Brown. Mit seiner fulminanten Show auf der Bühne des Auditorium Stravinski am diesjährigen Montreux Jazz Festival hat er sämtliche 3500 Zuschauer in Ekstase versetzt. Jetzt kommen «Vintage Trouble» für zwei weitere Konzerte in die Schweiz.

Die energetische Rhythm’n’Blues-Band «Vintage Trouble» um Leadsänger Ty Taylor wurde zwar erst 2010 gegründet, tourte aber bereits als Vorgruppe von AC/DC, den Rolling Stones und Bon Jovi. Dies scheint abzufärben, denn was Vintage Trouble während ihres Konzertes am 9. Juli am Montreux Jazz Festival auf die Bühne brachten, war schlicht sensationell.

Der vor Energie strotzende Sänger Ty stürmte während des Auftritts mehrmals mitten ins Publikum, sang von der Empore im Auditorium Stravinski wie ein Priester, und brachte das Publikum zum Toben. Er thematisierte auch die jüngsten Attentate von Dallas auf schwarze Mitbürger und forderte den ganzen Saal auf, das Licht am Handy anzustellen und es in die Luft zu halten. Dann sang er «This can’t be», dies kann nicht sein, und der ganze Saal sang mit.

Bei Vintage Trouble wird der Blues mit Soul und Rock’n’Roll vermischt, und das auf höchstem Niveau und mit einer nicht zu bremsenden Energie. Dies brachte der Band in den USA bereits Vergleiche mit Otis Redding ein – und prominente Auftritte in wichtigen US-Talkshows wie der David Letterman Late Night Show. Ihr aktuelles, viertes Album «One Hopeful Rd.» wurde von Don Was, dem mit drei Grammys ausgezeichneten Produzenten der Rolling Stones, und von Iggy Pop produziert.

VINTAGE TROUBLE
26.07.16, Blue Balls Festival Luzern
28.07.16, Vallemaggia Magic Blues
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